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Spielbericht
KSV Wienstrom Turnier 3
Wien, 08.09. und 29.09.2014
KSV-Wienstrom Platz

Tag 1 08.09.2014
Turnierbeginn um 16:00, und wir hatten zu dieser Zeit bereits 7 Feldspieler: Andreas Steinkogler, Robert Lechenbauer, Hannes Hiergeist, Roderich Hofmann, Gerd Marlovits, Roland Jäger, Alex Weber und als Tormann Miguel Garcia. Bereits zu Beginn der 2. Halbzeit wurden wir noch von Luca Colombo verstärkt, und diese Mannschaft spielte dann das gesamte Turnier.

Uns wurden für eine etwa 40 Jahre zurückliegenden Ära modische Dressen zugeteilt, die dominierenden Farben gelb und schwarz, in einem diamantförmigen Muster, die hervorragend zu einer Vokuhila Frisur gepasst hätten. Noch dazu hatten wir lange ärmeln, die den äußeren Bedingungen mit Temperaturen von über 25 Grad nicht gerecht wurden.

Endlich durften wir wieder auf Rasen spielen, wenngleich dieser etwas stumpf war, wie man an so manchen technischen Fehlern, nicht nur in unserem Team, erkennen konnte.
Wir starteten in die erste Partie mit einer 3-1-1 Formation und versuchten herauszufinden, wie stark der Gegner ist, und konnten feststellen, dass wir die bessere Mannschaft waren. Wir spielten einige Chancen heraus, zogen in der zweiten Hälfte einen Verteidiger nach vor, aber wie es bei der SGF leider immer wieder vorkommt, wir brachten den Ball nicht in das Tor. Dann plötzlich Torjubel, der nur kurz währte, denn der Schiedsrichter war der Meinung, dass Hiergeist den Ball ins Tor befördert hätte, als ihn der Torwart schon in der Hand gehabt hatte. Die Zeit wurde eng, wieder ein schöner Angriff, Hiergeist tankte sich über rechts bis zur Grundlinie nach vor und probierte einen Stanglpass, und da stand Marlovits, der die Kugel zum befreienden 1:0 über die Torlinie drückte. Die restlichen Minuten des Zitterns waren bald vorüber, und wir hatten das Eröffnungsspiel gewonnen.

Unser nächster Gegner, Gas, war, wie wir bald merkten, ein stärkerer Gegner, ballsicher und stark im Stellungsspiel. Früh gerieten wir durch einen schwer zu verhindernden Weitschuss genau in die Ecke in Rückstand. Es sah im weiteren Verlauf nicht gut aus für uns, die Gegner nutzten das Fehlen einer Rückpassregel aus und spielten auf Resultat halten, erarbeiteten sich aber trotzdem noch Chancen zum 2. Tor. Wir entschieden auf das Ganze zu gehen und lösten unsere Verteidigung fast komplett auf und überraschten mit einem plötzlichen Pressing, das zu einem Ballverlust der Gegner im Mittelfeld führte, den Lechenbauer geistesgegenwärtig nutzte und die Kugel in den Lauf von Weber spielte, wodurch sich eine zwei zu eins Situation für uns ergab. Weber legte in der Höhe des Strafraums quer zu Marlovits, der zog ab, aber der Keeper konnte den Schuss parieren, liess ihn aber nach vorne abprallen, wo ein Verteidiger den Ball aus der Gefahrenzone befördern wollte. Der nachgerückte Hiergeist konnte aber einen Pressball erzwingen, der sich Richtung Tor bewegte, wo Weber noch immer herumstand und den Ball in das Tor spitzeln konnte, bevor der Tormann zugreifen konnte. Tatsächlich der Ausgleich! Kurz darauf noch ein Konter von uns, der leider nicht von Erfolg gekrönt wurde, und dann war Schluss. Wir waren mit diesem Unentschieden wirklich zufrieden!

Unser nächstes Spiel war gegen den als stärksten einzuschätzenden Gegner SIM1, und von Anfang an bekamen wir das zu spüren. Schneller, spritziger und offensichtlich auch sehr gut eingespielt wurde unsere Verteidigung gleich zu Beginn kalt erwischt, aber glücklicherweise gerieten wir noch nicht in Rückstand. Als wir das Gefühl bekamen, etwas stabiler zu sein und sogar einen schönen Angriff durch die Mitte lancierten, wurden wir von einem langen Pass zum Flügelstürmer überrascht, den sich dieser mit der Brust herrlich mitnahm und in die lange Ecke auf die Innenstange donnerte. Wir waren hinten und es sah nicht so aus, als ob wir ausreichend Druck aufbauen konnten, um die Gegner ernsthaft zu gefährden. Aber ein Tor kann immer passieren, sagten sich wohl auch unsere Gegner und drückten weiter, mit Erfolg, denn bald darauf stand es 2:0. Wir kämpften wacker, spielten immer wieder auch nach vorne und standen hinten etwas besser. Im Vorjahr mussten wir gegen diese Mannschaft noch ein 4:0 hinnehmen, dieses Mal blieb es beim 2:0 und es gab für uns keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen.

Unser 4. Spiel wollten wir unbedingt gewinnen, da wir beobachtet hatten, dass es sich hier um den leichtesten Gegner handeln würde. Wir spielten auch klar besser und kamen zu schönen Chancen, die manchmal vielleicht nicht ganz konsequent zu Ende gespielt wurden. Man muss aber auch den Torwart der gegnerischen Mannschaft erwähnen, der es wirklich schaffte, uns zur Verzweiflung zu bringen, sei es bei Schüssen oder beim Herauslaufen, er blieb fehlerfrei, und wir torlos. Knapp vor Ende gelang der gegnerischen Mannschaft ein Angriff, und ehe wir uns versahen, war der Ball im Tor. Auch unsere Schlussoffensive, die ein wenig von Ungeduld geprägt war, konnte uns nicht mehr retten, und wir verloren die Partie gegen den vermeintlich leichtesten Gegner 0:1, eine für uns grundsätzlich bekannte Geschichte. Vom psychologischen Standpunkt her war es diesmal nicht so schlimm, da wir in den Spielen davor gut gespielt hatten, und wir schließlich alle wissen, dass nicht immer der Bessere gewinnt.

Das letzte Spiel begann wirklich spannend. Die Gegner waren auf Augenhöhe, aber unsere Verteidigung muss in diesem Spiel besonders hervorgehoben werden. Es gelang trotz großer Spielanteile des Gegners keine wirklich gefährliche Situation zuzulassen. Die Gegner versuchten zu drücken, dies verschaffte uns jedoch Räume, die ein Hiergeist gut nutzen konnte und der sich wieder einmal durchtankte, diesmal auf der linken Seite. Hofmann hatte die Situation sehr gut erkannt und schlich sich in der Mitte nach vor, Hiergeist schaute auf, Hofmann optimierte seine Position, Hiergeist schaute nochmals auf und gab schließlich zur Mitte, wo Hofmann sofort abzog und den Ball im Tor versenkte. Der Bann in diesem Spiel war gebrochen, wir kamen immer besser in die Partie und machten durch einen Kopfball von Hiergeist noch vor der Pause das 2:0. Auch in der zweiten Halbzeit gelang es dem Gegner nicht, sich nochmals aufzubäumen, und wir kontrollierten das Match, was sich schließlich auch noch im dritten Tor von Lechenbauer zeigte. Dieser Treffer war eine wunderschöne Aktion, bei der Lechenbauer den Ball im Mittelfeld bekam, und von der linken Seite mit einem langen Haken in die Mitte zog und mit einem trockenen Schuss den Endstand herstellte. Erwähnenswert dabei auch wie Marlovits die Verteidiger, die jeden Moment mit einem Pass auf ihn rechneten, von der Mitte auf die Seite zog. Insgesamt eine tolle Partie von uns zum Abschluss des Tages, bei der wir die Gegner auch unsere körperliche Robustheit spüren ließen. Zum Glück ergab sich aus den Freistößen, die wir dafür hinnehmen mussten, keine allzu große Gefahr!

Alles in Allem hatten wir uns auf jeden Fall ein Bierchen verdient, welches auch dann vorzüglich schmeckte... aw

Tag 2 29.09.2014

Die Statistik:

Gruppe A >
SG Funkenflug - Furia Naranja
1:0
SG Funkenflug - Gas
1:1
SG Funkenflug - SIM1
0:2
SG Funkenflug - VTX
0:1
SG Funkenflug - MMZW 3:0

1.
SIM1
5
5
0
0
19:0
15
2.
Gas
5
2
2
1
9:3
8
3.
SG Funkenflug
5
2
1
2
5:4
7
4.
VTX
5
1
1
3
2:5
4
5.
Furia Naranja
5
1
1
3
2:10
4
6.
MMZW
5
1
1
3
1:16
4

Kreuzspiele 5-8: C5 - SG Funkenflug
2:0
Spiel um Platz 7: SG Funkenflug - VTX
5:1

Kleinfeldturnier 5+1 Spieler
Sieben Spiele: 3 Siege, ein Unentschieden, 3 Niederlagen, Torverhältnis: 10:7

Tore Gruppenphase: Hiergeist, Hofmann, Lechenbauer, Marlovits, Weber
Aufstellung Gruppenphase: Colombo, Garcia, Hiergeist, Hofmann, Jäger, Lechenbauer, Marlovits, Steinkogler, Weber

Tore Finalphase: Hiergeist 3, Marlovits, Steinkogler
Aufstellung Finalphase: Csitkovits, Hiergeist, Kerschbaum, Marlovits, Steinkogler, Weber

Foto 1  ::   Foto 2